Ret­tung aus der Luft — DRF

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DRF Luft­ret­tung: Hub­schrau­ber lan­det vor Medi­Car Fir­men­ge­bäu­de

Als plötz­lich aus hei­te­rem Him­mel ein dröh­nen­der Lärm auf­tauch­te, dach­ten wir zuerst dar­an, dass unser städ­ti­sches Tech­ni­sches Betriebs­zen­trum mit den ers­ten Kehr- oder Rasen­mäh­ar­bei­ten beginnt. Das Dröh­nen hör­te jedoch nicht auf und wur­de immer inten­si­ver. Nach­dem auch der letz­te Mit­ar­bei­ter aus sei­nem Büro schau­te, um der Ursa­che der Geräu­sche auf den Grund zu gehen, stan­den die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen schon am Fens­ter und beob­ach­te­ten das Schau­spiel, wel­ches sich auf den unbe­bau­ten Nach­bar­grund­stü­cken abspiel­te. Hier hat­te sich offen­sicht­lich gera­de der Pilot eines Ret­tungs­hub­schrau­ber des DRF für einen Lan­de­platz ent­schie­den. Allen Spe­ku­la­tio­nen, nach­dem es sich hier­bei wohl mög­lich um den neu­en “Med­iCop­ter” han­del­te, müs­sen wir hier­mit lei­der wie­der­spre­chen. 🙂

Aus siche­rer Ent­fer­nung wur­de das Gesche­hen also beob­ach­tet. Schließ­lich lan­det nicht jeden Tag ein Ret­tungs­hub­schrau­ber im “Vor­gar­ten”. Selbst­ver­ständ­lich schwingt immer die Hoff­nung mit, dass der DRF wie­der ein­mal dazu bei­tra­gen konn­te ein Leben zu ret­ten. Was genau an die­sem Tag pas­siert war, ist für uns aber irrelevant.Es ist schon ein gehö­ri­ger Unter­schied, ob man aus siche­rem Abstand einen Hub­schrau­ber beob­ach­tet oder als Schau­lus­ti­ger die Hilfs­kräf­te blo­ckiert und durch sein Ver­hal­ten mög­li­cher­wei­se ande­re Akteu­re gefähr­det. Inso­fern gilt bei jeg­li­cher Art von Unfäl­len: Anhal­ten, wenn akut Hil­fe benö­tigt wird. Not­ruf abset­zen. Ver­letz­te betreu­en, bis die Ret­tungs­kräf­te ein­ge­trof­fen sind. Schau­lus­ti­ge gehen oder fah­ren bit­te ein­fach wei­ter.

Ein Hub­schrau­ber der DRF Luft­ret­tung lan­det in der Memel­land­stra­ße in Neu­müns­ter

Fak­ten über die DRF Luft­ret­tung

Am 19. März 1973 star­te­te der ers­te Ret­tungs­hub­schrau­ber der DRF Luft­ret­tung, um bei einem Not­fall schnel­le medi­zi­ni­sche Hil­fe zu brin­gen. Mitt­ler­wei­le sind rund 50 Hub­schrau­ber an 29 Stand­or­ten Teil des flä­chen­de­cken­den Luft­ret­tungs­net­zes in Deutsch­land und auch in Öster­reich wer­den zwei Sta­tio­nen betrie­ben. Die DRF Luft­ret­tung kann auf eine Erfah­rung von über 40 Jah­ren und über 800.000 Ein­sät­zen zurück­bli­cken.

Sicher­heit und Schnel­lig­keit zeich­nen die DRF Luft­ret­tung seit jeher aus. Die Besat­zun­gen müs­sen sich hun­dert­pro­zen­tig auf die Hub­schrau­ber und Ambu­lanz­flug­zeu­ge ver­las­sen kön­nen. Daher kom­men deren War­tung und Wei­ter­ent­wick­lung eine ent­schei­den­de Rol­le zu.

Dar­über hin­aus setzt die DRF Luft­ret­tung Maß­stä­be in der medi­zi­ni­schen Qua­li­täts­si­che­rung, die von eige­nen Ärz­ten über­wacht wird. Die Kom­pe­tenz der Not­ärz­te, Ret­tungs­as­sis­ten­ten, Tech­ni­ker und Pilo­ten garan­tiert die Sicher­heit der Pati­en­ten. Zudem arbei­tet die Luft­ret­tung Hand in Hand mit dem boden­ge­bun­de­nen Ret­tungs­dienst, um ein gemein­sa­mes Ziel zu errei­chen: eine schnel­le und umfas­sen­de Pati­en­ten­ver­sor­gung.

Die Luft­ret­tung kann durch Spen­den und För­der­mit­tel unter­stützt wer­den: https://www.drf-luftrettung.de/de/retten

Alle Anga­ben aus: https://www.drf-luftrettung.de/de

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